Die Rechtsschutzversicherung - Wissenswertes und häufig gestellte Fragen zur Privat-Rechtsschutzversicherung

Rechtsschutzversicherung online beantragen – Vorgehensweise

Die Onlinebeantragung der Rechtsschutzversicherung Ihrer Wahl, wurde mit Bedacht sehr einfach gehalten und sollte max. 3 Minuten dauern. Folgende Schritte sind erforderlich:

  1. Im Online Vergleichsrechner den gewünschen Rechtsschutz berechnen

  2. Sie erhalten eine Übersicht der gewählten Tarifoptionen und der relevanten Eckdaten sowie der Versicherungsbeiträge.
  3. Den gewünschten Tarif bzw. Versicherer auswählen (Button Antragstellung)
  4. Dem Dialog folgen.
  5. Alle unterhalb der Übersicht befindlichen Formularfelder ausfüllen und die Risikofragen (sofern vorhanden) anwählen.
  6. Den Button „Versicherungsantrag stellen“ betätigen.
  7. 2-3 Minuten später erhalten Sie eine E-Mail mit den Antragsdaten und den dazugehörigen Versicherungsbedingungen an Ihre angegebene E-Mailadresse.
  8. Die Inhalte des Versicherungsantrages prüfen und den Anweisungen gemäß der E-Mail folgen und den Antrag bestätigen.
  9. Der Antrag wird unsererseits manuell geprüft und an den von Ihnen gewählten Versicherer weitergeleitet.
  10. Der Versicherungsschein wird vom Versicherungsunternehmen erstellt und geht Ihnen in Papierform per Post zu.

Wartezeit

Der Versicherungsschutz beginnt mit Abschluss des Versicherungsvertrages und dem darin vereinbarten Versicherungsbeginn. In der Rechtsschutzversicherung gibt es hier jedoch Ausnahmen. So gilt für verschiedene Rechtsschutzbereiche eine meist dreimonatige Wartezeit (je nach Tarif und Anbieter auch 2 Monate).Für die in dieser Zeit eingetretenen Rechtsschutzfälle besteht kein Versicherungsschutz. Unterschiede beim Verzicht auf bestimmte Wartezeiten machen einen Vergleich der einzelnen Angebote auf Rechtsschutzversicherungen daher unabdingbar.

Mediation

Ein neutraler Dritter versucht bei Streitigkeiten ohne die Einschaltung der Gerichte zwischen den Konfliktparteien einen Kompromiss zu erarbeiten, im die Streitigkeiten beizulegen. Dieser Mediator trifft dabei keine Entscheidungen und gibt auch keine Empfehlungen. Er versucht vielmehr in der Funktion des objektiven Moderators gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. Dieser Weg wird häufig von den Rechtsschutzversicherern als zusätzliche kostengünstige Variante im Vertrag mitangeboten. Je nach Rechtsschutzvertrag entfallen dabei evtl. vereinbarte Selbstbeteiligungen für den Versicherungsnehmer.

Höchstentschädigungssumme / Sublimits

Die im Versicherungsvertrag festgelegte Grenze der Entschädigung im Versicherungsfall nennt man auch Sublimit oder Höchstentschädigungsgrenze.

Gerichtsstand

Der Ort an dem eine Klage für eine gerichtliche Auseinandersetzung erhoben werden muss, ist der Gerichtsstand. Je nach Rechtslage kann des der Wohnort des Beklagten bzw. des Klägers oder auch der Sitz des Versicherungsunternehmens sein.

Selbstbeteiligung

Die Selbstbeteiligung ist der Anteil, den der Versicherungsnehmer pro Rechtsschutzfall selber zu tragen hat. Dazu gibt es je nach Versicherer und Tarif unterschiedliche Selbstbeteiligungsregelungen, die in der Leistungsbeschreibung entsprechend erläutert werden.

Leistungsarten

In der Rechtsschutzversicherung gibt es verschiedene Leistungsarten. Die wichtigsten sind dabei der Schadensersatz-Rechtsschutz, Berufs-Rechtsschutz, Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz, Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht, Steuer-Rechtsschutz vor Gerichten, Sozialgerichts-Rechtsschutz, Verwaltungs-Rechtsschutz in Verkehrssachen und Straf-Rechtsschutz.

Versicherungssteuer

In den Versicherungsbeiträgen ist die Versicherungssteuer von derzeit 19% bereits enthalten.

Die Bedeutung der Paragrafen im Rahmen der Rechtsschutzversicherung

Die "ARB 2011 - Allgemeine Bedingungen für die Rechtsschutzversicherung" definieren den Versicherungsschutz. Über einzelne Paragrafen wird der jeweils zutreffende bzw. vereinbarte Rechtsschutzbereich definiert. So z. B. definiert der § 26 ARB den Versicherungsschutz zum Privat-, Berufs- und Verkehrs-Rechtsschutz für Nichtselbständige. Der § 25 wiederum regelt den Versicherungsumfang zum Privat- und Berufs-Rechtsschutz (ohne Verkehrs-Rechtsschutz) für Nichtselbständige. Auf diesem Wege werden alle Rechtsschutzarten abgegrenzt und übersichtlich dargestellt.

Photovoltaik-Rechtsschutz

Der Betrieb von Photovoltaikanlagen bzw. der Betrieb von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien ( KS /AUXILIA) im privaten Bereich ist im privaten Bereich mitversichert. Wichtig: Versicherungsschutz besteht nur, sofern die Anlage nach dem Versicherungsbeginn der Rechtsschutzversicherung errichtet wurde oder eine entsprechende Vorversicherung mit gleichartiger Deckung bestanden hat.

Single Rechtsschutzversicherung

Die Single Rechtsschutzversicherung wird von allen hier aufgeführten Versicherungsgesellschaften angeboten. In der Single Rechtsschutz ist, je nach Anbieter, die alleinstehende Person, inklusive der im gemeinsamen Haushalt lebenden Kinder versichert. Der Singlerechtsschutz ist gegenüber der Familienversicherung um einiges günstiger.

Die Vertragslaufzeit der Rechtsschutzversicherung

Die auf rosa-rechtsschutz.de angebotenen Rechtsschutzversicherungen werden mit einer Vertragslaufzeit von 1. Jahr angeboten. Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn er nicht mindestens drei Monate vor dem vereinbarten Ablauf durch den Versicherungsnehmer gekündigt wird.

Änderungen während der Vertragslaufzeit

Jeder Versicherungsvertrag gibt den Beteiligten bestimmte Rechte, er legt ihnen aber auch gewisse Pflichten auf. Damit Sie im Schadenfall den Versicherungsschutz nicht gefährden, empfiehlt sich die regelmäßige und pünktliche Zahlung Ihrer Versicherungsbeiträge. Sollte sich der Beitrag für Ihre Rechtsschutzversicherung aufgrund der vereinbarten Beitragsanpassung ändern, wird Ihnen die Rechtsschutzversicherung dies rechtzeitig mitteilen.

Alle Veränderungen des versicherten Risikos müssen Sie melden (z. B. den Wechsel von einem Angestelltenverhältnis in eine selbstständige Tätigkeit und umgekehrt, den Wechsel vom Singletarif in den Familientarif usw.). Sie erleichtern dem Rechtsschutzversicherer die Bearbeitung Ihrer Anliegen, wenn Sie stets die Versicherungsscheinnummer bzw. das Aktenzeichen des jeweiligen Rechtsschutzfalles angeben und auch jede Änderung Ihrer Anschrift sofort melden.

Versicherbare Lebensbereiche

Über die private Rechtsschutzversicherung können Rechtsangelegenheiten für folgende Lebensbereiche abgesichert werden

Rechtsschutz gibt es für Sie als Kraftfahrer, als Berufstätiger und als Privatperson (Privat-, Beruf- und KFZ-Rechtsschutz)

Das Risiko als Kraftfahrer wird durch den Verkehrs-Rechtsschutz oder den Fahrer-Rechtsschutz gedeckt. Besteht eine Verkehrs-Rechtsschutzversicherung, sind Sie, Ihr Lebenspartner und die minderjährigen Kinder auch als Fußgänger, Radfahrer und Fahrgast sowie als Eigentümer, Halter oder Fahrer von Kleinkrafträdern, Fahrrädern mit Hilfsmotor und Leichtkrafträdern versichert.

Der sonstige Lebensbereich wird durch den Privat-Rechtsschutz abgesichert. Für Nichtselbstständige besteht dabei Rechtsschutz auch für berufliche Angelegenheiten. Als Nichtselbstständiger kann man sich für alle drei Bereiche kombinierten Privat-, Berufs- und Verkehrs-Rechtsschutz versichern, den wir über diese Website anbieten.

Der Rechtsschutz für Eigentümer und Mieter von Wohnungen und Grundstücken ist ein besonderes Risiko, das zusätzlich versichert werden kann. Der Umfang Ihres Versicherungsschutzes ergibt sich auch hier aus dem Versicherungsschein. Für die verschiedenen Lebensbereiche bietet die Rechtsschutzversicherung folgende Leistungen:

  • Schadenersatz-Rechtsschutz, wenn Sie Ansprüche auf Schadenersatz gegen einen Schädiger durchsetzen wollen
  • Arbeits-Rechtsschutz, wenn es zu Auseinandersetzungen aus einem Arbeitsverhältnis kommt
  • Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz, wenn Sie Ihre Interessen als selbstnutzer von Haus-, Wohnungs- und Grundstückseigentum oder als Mieter der behaupten müssen, z. B. bei Mieterhöhungen und Kündigungen oder bei Belästigungen, die von einem Nachbargrundstück ausgehen
  • Vertrags- und Sachenrechts-Rechtsschutz, wenn Sie im Privatbereich Ansprüche aus Verträgen des täglichen Lebens geltend machen oder abwehren müssen, z. B. aus einem Kaufvertrag, einem Reparaturauftrag, einer Kreditaufnahme oder einem Versicherungsvertrag
  • Steuer-Rechtsschutz vor Gerichten, wenn wegen Ihrer Steuern oder wegen anderer Abgaben, z. B. Gebühren und Zöllen, ein Prozess vor dem Finanz- oder dem Verwaltungsgericht notwendig wird
  • Sozialgerichts-Rechtsschutz, wenn ein Prozess vor dem Sozialgericht angestrengt werden muss, weil z.B. die gesetzliche Kranken-, Unfall-, Renten- oder Arbeitslosenversicherung nicht leistet
  • Verkehrs-Verwaltungs-Rechtsschutz, wenn es in einem Widerspruchsverfahren vor der Verwaltungsbehörde und in einem anschließenden Verfahren vor dem Verwaltungsgericht z. B. um Ihren Führerschein geht
  • Disziplinar- und Standes-Rechtsschutz, wenn Ihnen z.B. als Beamter eine Disziplinarmaßnahme wegen eines angeblichen Dienstvergehens angedroht wird
  • Straf- sowie Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz, wenn Sie sich in einem Strafverfahren wegen fahrlässiger Verletzung von Strafvorschriften oder in einem Bußgeldverfahren verteidigen müssen
  • Beratungs-Rechtsschutz, wenn Sie sich bei veränderter Rechtslage in Fragen des Familien-, Lebenspartnerschafts- und Erbrechts lediglich beraten lassen.
  • Opfer-Rechtsschutz, wenn Sie Opfer einer Gewaltstraftat wurden und deshalb Ihre Rechte als Verletzter vor einem deutschen Strafgericht - z.B. als Nebenkläger oder Ansprüche nach dem Opferentschädigungsgesetz bzw. Täter-Opfer-Ausgleichs durchsetzen wollen und wenn Sie als Verletzter oder Zeuge anwaltlichen Beistand benötigen.

Die vorab genannten Leistungen sind in unterschiedlicher Zusammensetzung in den verschiedenen Rechtsschutzpaketen enthalten. Eine abschließende und detaillierte Leistungsdefinition kann nur über den Versicherungsschein und die "Allgemeine Rechtsschutzbedingungen (ARB)" erfolgen.

Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht

Auf die Belehrung nach §19 Abs.5 VVG über die Folgen einer Verletzung der gesetzlichen Anzeigepflicht möchten wir ausdrücklich hinweisen. Folgend erhalten Sie die Ausführungen, welche zwischen dem Kunden und dem Versicherer vereinbart werden

Belehrung nach § 19 Abs. 5 VVG über die Folgen einer Verletzung der gesetzlichen Anzeigepflicht

Welche vorvertraglichen Anzeigepflichten bestehen?

Sie sind bis zur Abgabe Ihrer Vertragserklärung verpflichtet, alle Ihnen bekannten gefahrerheblichen Umstände, nach denen wir in Textform gefragt haben, wahrheitsgemäß und vollständig anzuzeigen. Wenn wir nach Ihrer Vertragserklärung, aber vor Vertragsannahme in Textform nach gefahrerheblichen Umständen fragen, sind Sie auch insoweit zur Anzeige verpflichtet. Welche Folgen können eintreten, wenn eine vorvertragliche Anzeigepflicht verletztwird?

  1. Rücktritt und Wegfall des Versicherungsschutzes
    Verletzen Sie die vorvertragliche Anzeigepflicht, können wir vom Vertrag zurücktreten. Dies gilt nicht, wenn Sie nachweisen, dass weder Vorsatz noch grobe Fahrlässigkeit vorliegt.
    Bei grob fahrlässiger Verletzung der Anzeigepflicht haben wir kein Rücktrittsrecht, wenn wir den Vertrag auch bei Kenntnis der nicht angezeigten Umstände, wenn auch zu anderen Bedingungen, geschlossen hätten.
    Im Fall des Rücktritts besteht kein Versicherungsschutz. Erklären wir den Rücktritt nach Eintritt des Versicherungsfalles, bleiben wir dennoch zur Leistung verpflichtet, wenn Sie nachweisen, dass der nicht oder nicht richtig angegebene Umstand
    – weder für den Eintritt oder die Feststellung des Versicherungsfalles
    – noch für die Feststellung oder den Umfang unserer Leistungspflicht
    ursächlich war. Unsere Leistungspflicht entfällt jedoch, wenn Sie die Anzeigepflicht arglistig verletzt haben.
    Bei einem Rücktritt steht uns der Teil des Beitrags zu, welcher der bis zum Wirksamwerden der Rücktrittserklärung abgelaufenen Vertragszeit entspricht.
  2. Kündigung
    Können wir nicht vom Vertrag zurücktreten, weil Sie die vorvertragliche Anzeigepflicht lediglich einfach fahrlässig oder schuldlos verletzt haben, können wir den Vertrag unter Einhaltung einer Frist von einem Monat kündigen. Unser Kündigungsrecht ist ausgeschlossen, wenn wir den Vertrag auch bei Kenntnis der nicht angezeigten Umstände, wenn auch zu anderen Bedingungen, geschlossen hätten.
  3. Vertragsänderung
    Können wir nicht zurücktreten oder kündigen, weil wir den Vertrag auch bei Kenntnis der nicht angezeigten Gefahrumstände, wenn auch zu anderen Bedingungen, geschlossen hätten, werden die anderen Bedingungen auf unser Verlangen Vertragsbestandteil.
    Haben Sie die Anzeigepflicht fahrlässig verletzt, werden die anderen Bedingungen rückwirkend Vertragsbestandteil. Haben Sie die Anzeigepflicht schuldlos verletzt, werden die anderen Bedingungen erst ab der laufenden Versicherungsperiode Vertragsbestandteil.
    Erhöht sich durch die Vertragsänderung der Beitrag um mehr als 10 % oder schließen wir die Gefahrabsicherung für den nicht angezeigten Umstand aus, können Sie den Vertrag innerhalb eines Monats nach Zugang unserer Mitteilung über die Vertragsänderung fristlos kündigen.
    Auf dieses Recht werden wir Sie in unserer Mitteilung hinweisen.
  4. Ausübung unserer Rechte
    Wir können unsere Rechte zum Rücktritt, zur Kündigung oder zur Vertragsänderung nur innerhalb eines Monats schriftlich geltend machen. Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, zu dem wir von der Verletzung der Anzeigepflicht, die das von uns geltend gemachte Recht begründet, Kenntnis erlangen.
    Bei der Ausübung unserer Rechte haben wir die Umstände anzugeben, auf die wir unsere Erklärung stützen. Zur Begründung können wir nachträglich weitere Umstände angeben, wenn für diese die Frist nach Satz 1 nicht verstrichen ist.
    Wir können uns auf die Rechte zum Rücktritt, zur Kündigung oder zur Vertragsänderung nicht berufen, wenn wir den nicht angezeigten Gefahrumstand oder die Unrichtigkeit der Anzeige kannten. Unsere Rechte zum Rücktritt, zur Kündigung und zur Vertragsänderung erlöschen mit Ablauf von fünf Jahren nach Vertragsschluss. Dies gilt nicht für Versicherungsfälle, die vor Ablauf dieser Frist eingetreten sind. Die Frist beträgt zehn Jahre, wenn Sie die Anzeigepflicht vorsätzlich oder arglistig verletzt haben.
  5. Stellvertretung durch eine andere Person
    Lassen Sie sich bei Abschluss des Vertrages durch eine andere Person vertreten, so sind bezüglich der Anzeigepflicht, des Rücktritts, der Kündigung, der Vertragsänderung und der Ausschlussfrist für die Ausübung unserer Rechte die Kenntnis und Arglist Ihres Stellvertreters als auch Ihre eigene Kenntnis und Arglist zu berücksichtigen.
    Sie können sich darauf, dass die Anzeigepflicht nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzt worden ist, nur berufen, wenn weder Ihrem Stellvertreter noch Ihnen Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt.

Verhalten nach Eintritt des Rechtsschutz Falles

Zur Klärung des Versicherungsschutzes setzen Sie sich bitte umgehend mit dem Versicherer in Verbindung. Der Versicherer hilft Ihnen dann auch gerne bei der Auswahl eines kompetenten Fachanwaltes für Ihr Rechtsproblem. Eine vollständige und wahrheitsgemäße Information über den Sachverhalt an den Versicherer und Ihren Anwalt ist dabei selbstverständliche Voraussetzung. Bitte beachten Sie dazu auch den §17 Abs. 3, 5 und 6 der ARB.

Versicherungspolice

Die Versicherungspolice (Vertragsunterlagen inkl. aller relevanten Bedingungen und Erklärungen in Papierform) wird Ihnen von Seiten des jeweiligen Versicherers per Post zugestellt. Derzeit beträgt die Dokumentierungszeit ca. 14 Tage ab Antragseingang.

Beitragszahlung mittels Bankeinzug

Haben Sie bei Antragstellung den jederzeit wideruflichen Bankeinzug (Lastschrifteinzug) der zu zahlenden Versicherungsbeiträge gewählt, so beachten Sie bitte, dass der Bankeinzug in der Regel frühestens 2 Wochen nach Erstellung der Versicherungsdokumente erfolgt. Da die Bankeinzüge von Seiten der Versicherer in der Regel im 2-wöchigen Turnus (Anfang u. Mitte des Monats) erfolgen, kann es durchaus 4 Wochen dauern, bis das der Versicherungsbeitrag abgebucht wird.

Nachlässe

Gültigkeit haben die von unseren Tarifrechnern ausgewiesenen Beiträge. Weitere Nachlässe können leider nicht vergeben werden.

Entstehen zusätzliche Kosten durch unsere Vermittlung

Selbstverständlich entstehen Ihnen, neben den vereinbarten Versicherungsbeiträgen, keinerlei Kosten gegenüber unserem Maklerbüro

Billigungsklausel

Wenn ein Versicherungsvertrag policiert wird, und der Inhalt des Vertrags weicht vom gestellten Antrag ab, so kann er trotzdem gültig sein. Voraussetzung dafür ist, dass die Abweichung im Vertrag entsprechend kenntlich gemacht wird. Der Hinweis auf die Abweichung muss entweder schriftlich dem Vertrag beigefügt werden oder durch einen auffälligen Vermerk im Versicherungsschein kenntlich gemacht werden. Wenn der Versicherungsnehmer dann nicht innerhalb eines Monats nach Aushändigung den Vertrag schriftlich widerruft, gilt dieser als gebilligt und kommt somit abweichend vom Antrag zustande.

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